Phillip Boa and the Voodooclub – Zeitreisen sind möglich!

Den Beweis dafür traten Phillip Boa und der Voodooclub am 11. im 11. 2011 an. Am jecken Freitag stiegen Sie auf die Bühne des Musikbunkers in Aachen, um ein Reise in die Zeit zum machen – ohne De Lorean und Flux-Kompensator. Fast zwanzig Jahre ging es in die Vergangenheit, allein mit der Kraft der Musik.

Phillip Boa (Ernst Ulrich Figgen) / Phillip Boa and the Voodooclub

Phillip Boa (Ernst Ulrich Figgen) / Phillip Boa and the Voodooclub

Treibstoff des Abends waren die Tracks der frisch wieder veröffentlichen Platten Helios* und Boaphenia*, angereichert mit ausgewählten Songs aus anderen Alben. Dazu kam die euphorische Stimmung im prall gefüllten Bunker, denn der Meister hatte gerufen und zahlreich waren sie gekommen.

Phillip Boa (Ernst Ulrich Figgen) / Phillip Boa and the Voodooclub

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Los ging es mit Euphoria* und Utopia* vom Boaphenia Album, ein Stimmungsvoller einstieg in dunkler, fast schwarzer Atmosphäre die im Bunker herrschte. Wie auf einer Schnur folge ein Perle aus dem Ouvre des Boa der nächsten und sorgte nicht nur für Euphorie im Publikum, sondern auch für ein wenig Wehmut bei der Erinnerung an vergangene Zeiten.

Phillip Boa (Ernst Ulrich Figgen) / Phillip Boa and the Voodooclub

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Die Ausgewählten Tracks, die nicht auf den Alben Helios und Boaphenia zu finden sind reichten zum Teil noch weiter in die Vergangenheit. Das 1985er Album Philister* war mit Hell vertreten, von Hair* waren Container Love und Fine Art In Silver mit im Programm. Mit Herrn Boa verhielt es sich ein wenig wie mit den Songs, anfangs noch etwas zurückhaltend, steigerte sich seine Präsenz von Song zu Song.

Phillip Boa (Ernst Ulrich Figgen) / Phillip Boa and the Voodooclub

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Pia und Er, sowie der gesamte Voodooclub lieferten ein kraftvolles, fast nicht enden wollendes Konzert. Nachdem die sechs einmal von der Bühne verschwunden waren rechnete man mit einer Standardzugabe, zwei oder drei Songs und aus die Maus. Jedoch folgte jedem Song, von dem man erwartet hatte, dass er der letzte sei, ein weiterer. Und so steigerte sich die Show von Lied zu Lied, gipfelte mit Kill Your Ideals* in einem großen Finale. Ein Blick auf die Kontrollinstrumente zeigte einen Zeitsprung von 2 Stunden, so schnell kann Zeit vergehen.

Phillip Boa (Ernst Ulrich Figgen) / Phillip Boa and the Voodooclub

Phillip Boa (Ernst Ulrich Figgen) / Phillip Boa and the Voodooclub

Im Sommer des kommenden Jahres soll auch ein neues Album auf den in die Läden kommen. Dieses kann man mit Spannung erwarten, den illustere Gäste werden darauf vertreten sein. Beispielsweise ist Dresden Dolls Brian Viglione mit von der Partie, der unter anderem auch schon für Nine Inch Nails im Studio hinter den Drums saß. Noch ein Grund, dass es endlich wieder Sommer wird.

Phillip Boa (Ernst Ulrich Figgen) / Phillip Boa and the Voodooclub

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Die Bilder:
Im Publikum, bzw. aus dem Publikum zu fotografieren ist nicht immer einfach, aber auch keine ungewohnte Situation. Man muss nur immer im Hinterkopf halten, dass alle um einen herum, und an diesem Abend war ich der Einzige mit einer Kamera, die Show genießen wollen und nicht unbedingt Verständnis dafür haben, dass dieser Kerl mit dem Fotoapparat vor ihren Nasen steht. Da hilft nur Reden, am besten vorher, und um Langmut und eventuell auch Mithilfe bitten.

Phillip Boa (Ernst Ulrich Figgen) / Phillip Boa and the Voodooclub

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An diesem Abend konnte ich zudem noch die Tatsache für mich verwenden, dass ich eh nach 3 Songs verschwinden würde. Es stand also ein sportliches „aus dem Publikum“ – Schießen auf dem Programm mit dem Zusatz „ohne Licht“ oder besser so gut wie gar kein Licht, zumindest von vorne – schade. Darum die Bilder in schwarz und weiß, so konnte ich das meiste aus dem wenigen heraus holen. Das mit dem Licht wurde die Ganze Show lang nicht wirklich besser. Phillips und Pias Gesicht konnte ich nur ein wenigen Situationen erkennen und das wird bestimmt nicht nur mir so gegangen sein. Bis auf diesen kleinen Makel, ein schöner Abend.

Phillip Boa (Ernst Ulrich Figgen) / Phillip Boa and the Voodooclub

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Alle Bilder zum Durchklicken.

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© 2011 by Sven A. Droste | http://www.seven-oaks.de

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Phillip Boa and the Voodooclub – Zeitreisen sind möglich!

  1. Thomas

    Bin hier zufällig hin gestolpert und hinterlasse mal meinen Kommentar, den ich woanders schon niederschrieb:
    Phillip Boa and the Voodooclub, Musikbunker.
    Tja, so medioker. 2-300 Besucher, ein Haufen Hardcorefans hat ihn wie immer gefeiert. Der Meister konnte ja noch nie singen, heute war er aber so breit, dass man ihn nur schwer verstand und er seine Einsätze teils verpasste. Frau Lund traf die Töne auch nicht und hatte ne Stimme wie nach einer Woche durchfeiern. Die Band war top.
    Ich sach mal so: Wenn’s nicht Boa wär und der Stil ein anderer, würden die jetzt in Möbelhäusern und Bierzelten spielen. Ein best of früher, Kill your idols, Boaphenia, Fine Art in silver, container love, hyperactive cracker, and then she kissed her und ein echt starkes love will tear us apart cover.

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