The Streets – End of the road?

Es ist Freitag der 19. August. Der Ort, das K6 im Kampnagel/Hamburg. Mike Skinner, Mastermind hinter dem Projekt The Streets, betritt die Bühne, um im ausverkauften Haus eines der letzten Konzerte und wahrscheinlich die letzte Show in Deutschland zu spielen.

Mike Skinner / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Schon zur Veröffentlichung der aktuellen Platte Computers and Blues* hatte er angekündigt, dass dies das letzte Album sein würde, das er mit diesem Projekt unter die Leute bringen würde. Das voraussichtliche Ende einer Erfolgsgeschichte, die vor fast zehn Jahren mit der Veröffentlichung von Original Pirate Material* und Skinners einzigartigen Art zu sprech-singen begonnen hatte.

Mike Skinner / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Zurück im Kampnagel – Mike Skinner ist nicht allein. Gitarre, Schlagzeug, Bass, Keys und Turntable sind bestens Besetzt. Gesangliche Unterstützung leisten Kevin Mark Trail und der The Music Sänger und Gitarrist Rob Harvey.

Mike Skinner / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Wer das K6 im Kampnagel nicht kennt, kann es ich so vorstellen. In der Vorderen Hälfte Bühne und Zuschauerraum, ab der Hälfte geht dann eine Tribüne hoch bis fast unter die Hallendecke. Es gibt einen Wellenbrecher vor der Bühne aber keinen Graben, sondern nur Platz für 4 Securitys. Das bedeutet, das Publikum ist ganz nah an der Bühne und Mike Skinner ist ganz nah dran am Publikum und nutzt das auch.

Mike Skinner / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Von Anfang an am Rand der Bühne, immer im Kontakt mit den Fans dauert es nicht lange bis er Dinge gereicht bekommt. Einen Brief, den er kurz liest und zu dem er nichts weiter sagt, weil es eine längere Geschichte wäre. Eine Sportzigarette, die er mit der Begründung ablehnt, dass er sonst seine Texte vergessen würde. Er bevorzugt Jägermeister und würde sämtlichen Jägermeister trinken, den man ihm ausgibt.

Mike Skinner / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Es dauert natürlich nicht lange bis der erste Becher auf die Bühne gereicht wird. Skinner nimmt gerne und dankend an. Die nächste Sportzigarette die er gereicht bekommt lässt er von seinem Backliner testen und geht als zu sportlich oder unsportlich ins Publikum zurück. Lustig! Skinner stachelt die Menge immer wieder an durchzudrehen. Das beliebte „Hinsetzen“ zieht es genau so konsequent durch wie die Forderung nach einem “massive Circlepit“.

Kevin Mark Trail / The Streets

Kevin Mark Trail / The Streets

Die Show hat die „Greatest Hits“ wie Let’s Push Things Forward* und Dry Your Eyes* ebenso wie die aktuelle Hymne Going Through Hell* im Programm. Immer wieder erzählt er, dass er so gerne durch das Publikum bis zum höchsten Punkt der Tribüne sprinten, dort umdrehen und am Fuß der Tribüne ins Publikum, oder aufs Publikum springen will um zur Bühne zurück zu surfen. Beim Vorletzten Song tut er es. Großartig!

Mike Skinner / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Wenn das wirklich das letzte Konzert in Deutschland gewesen sein sollte, dann ist es wirklich Schade. Bleibt zu hoffen, dass Mike Skinner a) The Streets nicht wirklich sterben lässt, oder b) mit einem anderen grandiosen Projekt zu uns zurück kommt.

Kevin Mark Trail / The Streets

Kevin Mark Trail / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Mike Skinner & Kevin Mark Trail / The Streets

Mike Skinner & Kevin Mark Trail / The Streets

Kevin Mark Trail / The Streets

Kevin Mark Trail / The Streets

Kevin Mark Trail / The Streets

Kevin Mark Trail / The Streets

Kevin Mark Trail / The Streets

Kevin Mark Trail / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Kevin Mark Trail / The Streets

Kevin Mark Trail / The Streets

Mike Skinner / The Streets

Mike Skinner / The Streets

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© 2011 by Sven A. Droste | http://www.seven-oaks.de

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